Aktuelle Informationen des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Der Bayerische Ministerrat hat in einem Umlaufverfahren am 30. September 2021 wichtige Änderungen der Corona-Maßnahmen beschlossen und dazu die 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung um vier Wochen bis einschließlich 29. Oktober 2021 verlängert. Darüber hinaus gilt Folgendes:


  • Zur Entlastung des Unterrichtsbetriebs und mit Blick auf die regelmäßigen Testungen entfällt ab dem 4. Oktober (Montag) die Maskenpflicht im Unterricht, sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung, und zwar auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Sitznachbarn nicht eingehalten wird.
  • Wie vom Ministerrat bereits am 31. August beschlossen, werden ab dem 1. Oktober Clubs und Diskotheken wieder geöffnet. Dabei gilt das 3G-Modell mit der Maßgabe, dass ein negativer Testnachweis nur durch PCR-Test erbracht werden kann (3G plus). Dies gilt auch für die Beschäftigten mit Kundenkontakt, die sich mindestens zweimal wöchentlich PCR-testen lassen müssen. Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen ist wie branchenüblich zulässig. Die Maskenpflicht entfällt. Für konsequente Kontrollen ist zu sorgen. Verstöße werden bußgeldbewehrt.
  • Unter gleichen Bedingungen können ab dem 1. Oktober auch Bordellbetriebe wieder öffnen.
  • Das bisherige Verbot von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten entfällt. Volksfeste können im Rahmen von inzidenzunabhängigem 3G und der sonstigen allgemein geltenden Regelungen (Gastronomie im Bierzelt etc.) wieder stattfinden.
  • Die Staatsregierung bekräftigt, dass in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit vorbehaltlich besonders negativer Entwicklungen der Infektionslage unter freiem Himmel auch Weihnachts- und Christkindlmärkte in Bayern wieder möglich sind. Soweit nötig, werden hierzu rechtzeitig Regelungen erlassen.

      

  • Im vergangenen Jahr konnten aufgrund der Corona-Pandemie keine Weihnachtsmärkte stattfanden.
  • 2021 wird das anders: Weihnachtsmärkte finden in Bayern statt.
  • Das Bayerische Wirtschaftsminsterium hat am Dienstag, 19. Oktober, die Regeln auf den Weihnachtsmärkten bekanntgegeben.
  • Alle Infos und Regeln im Überblick.

Weihnachtsmärkte Bayern 2021: das sind die Regeln

Am 19. Oktober veröffentlichte das Bayerische Wirtschaftsministerium ein Rahmenkonzept mit Hygieneschutzregeln, damit Weihnachtsmärkte in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie stattfinden können. Folgendes wird in Bayern auf den Christkindl- und Weihnachtsmärkten laut einer Pressemeldung des Wirtschaftsministeriums gelten:
  • Keine generelle 3G- und Maskenpflicht.
  • Keine Umzäunung der Marktfläche.
  • Kein Verbot von Alkoholausschank.
  • Der Weihnachtsmarkt-Veranstalter muss ein individuelles Infektionsschutzkonzept für Mitarbeiter, Standbetreiber und Besucher ausarbeiten und darüber informieren.
  • Wenn möglich: Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen sollte eingehalten werden. 
  • Es sollen sich durch Anti-Corona-Maßnahmen zur Besucherlenkung keine Menschenansammlungen bilden können.
  • Keine Maskenpflicht im Freien. In Innenbereichen (geschlossene Stände) soll eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden.
  • Der Verkauf von Speisen und Getränken zum Mitnehmen ist erlaubt. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das Rahmenkonzept Gastronomie. 
  • Speisen und Getränke dürfen auf dem Marktgelände gegessen und getrunken werden.
  • Wir in Landkreisen und kreisfreien Städten die 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten, dann gilt in geschlossenen Räumen die 3G-Regel beziehungsweise freiwillig 2G/3G-Plus.

Weihnachtsmärkte in Bayern trotz Corona: Hubert Aiwanger spricht von „maßvollem Schutzkonzept“

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) begrüßt, dass in diesem Jahr Weihnachtsmärkte in Bayern stattfinden können: „Die Märkte haben gerade für Familien nach entbehrungsreichen Monaten eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Mit diesem maßvollen Schutzkonzept stellen wir sicher, dass der Infektionsschutz gewährleistet wird, die Gäste einen unbeschwerten und stimmungsvollen Marktbesuch erleben sowie Veranstalter, Marktkaufleute und Schausteller die Chance haben, wieder Umsätze zu erwirtschaften“, so Aiwanger.